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| LM 2011 | |||
Fast kein Regen, 25 Grad Luft, 19 Grad Wasser und wenig Wind, eine perfekte Woche im Harder Binnenbecken mitte September.
Bedingungen die wir nur von Baggerseen her kennen. Und wir hatten schon andere Bedingungen bei der Landesmeisterschaft, wo
die Zuschauer mit Pelzmänteln am Ufer standen. Speziell für die Bootscrew ist einsetzender Regen alles andere als angenehm,
weil die Stundenlang im Boot sitzen dürfen,
und durchnässt wird es dann auch mal dem grössten Eisbär ein wenig kühl. Aber 2011 war es
perfekt, fast perfekt. Der Andrang an weiblichen Läufern war gigantisch, siehe Ergebnisliste. Und das bei diesen
angenehmen Bedingungen. 2 Schnappschüsse möchte ich hier zeigen, Alex vom WSCB (oben) und Christina vom VWSC (unten) in Aktion.
Der 2. Nachteil war, dass nur ein Lokalmatador
Philip anwesend war und der 2. namens Daniel letzes Jahr nicht an den Start ging.
Dass war wirklich Schade, denn es gab Jahre da haben die Beiden gekämpft wie Gladiatoren. Jedesmal gab es eine derartige Spannung,
und keiner wusste im Vorherein wie es ausgehen würde. Diesmal war der Titelanwärter schon vor dem Rennen bekannt, Schade!
Einziger Kontrahent war ein Gastläufer aus Tulln. Aber auch er konnte unserem Philip schlussendlich nicht die Stirn bieten.
Fotogalerie.
Ergebnisse
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| Brescia 2011 | |||
Auch 2011 waren wir wieder nach Brescia gefahren, wie die Jahre zuvor. Es wurde wieder viel gefahren, viel gelacht
und ein bisschen gegessen. Und wie auf dem Foto der Newsseite ersichtlich, gab es auch dieses berühmte Rennen wieder, von dem
eigentlich nur über den Verlierer geredet wird, weil dieser das solargeheizte Bier erhält. Inzwischen war ein paar
Mitglieder (mir auch) diese Regeln etwas zuwider und es wurde noch vor der Abfahrt an den Regeln bis zum geht nicht
mehr herum-geschraubt. Dies ging dann auch vor Ort noch weiter bis zum und während dem Rennen, wurden auf "italienische
Art und Weise" manipuliert. Natürlich war ich wie jedes Jahr der "Mafia Boss", auch wenn ich nichts gemacht habe.
Ihr wollt wissen wer das warme Bier bekommen hat? Die 3 auf dem Foto auf jedenfall nicht! Ich möchte es Euch auch
nicht so einfach machen, aber schaut auf die
Fotogalerie.
Claudio Benatti
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| Silvesterlauf 19. Dez. 2010 | |||
Ich habe in Florida nach der letzten Runde schon geglaubt jetzt ist der ganze Trainingsstress weg und ich kann mich über
den Winter erholen. Von wegen, falsch gedacht. Nachdem alle Ausgeflogenen wieder im Rheintal eingetroffen sind, heckten
sie schon wieder einen neuen Plan aus. Der Silvesterlauf in Altach musste es sein. Ja nur der kleine Lauf mit 6,2 km.
Je Kälter umso besser für mich. Natürlich hieß das für mich wieder gut vorbereiten und ab aufs Laufband. Angetreten sind
diesmal Philip, Michi, Bernd, Hans und ich. Nachdem ich beim Viertelmarathon das Schlusslicht war, wollte ich diesmal
etwas
anders machen. Die 6,2km habe ich dann im Windkanal in 37:25 gelaufen. Und bei jedem Lauftrainig habe ich dann den Puls ein
wenig runter gebracht. Mein Ziel war für den Lauf unter 37 Minuten zu bleiben. Am 19. haben wir uns dann in Altach zur
Nummernausgabe getroffen. Hans hatte die Nummer 257, ich 259 und Bernd 261. Bernd glaubte zu diesem Zeitpunkt das wir 3
in umgekehrter Reihenfolge durchs Ziel laufen würden. Eine Rechnung die für Bernd so nicht aufgegangen ist. Philip und Michi
hatten sich weit vorne im Starterfeld aufgestellt, Hans, Bernd und ich waren etwas weiter hinten. Um 11h00 war dann der
Startschuss und wir sind losgerannt. Ich habe mich sofort hinter Bernd gehängt und geschaut dass er mir nicht davonrennt.
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht,
dass Hans hinter mir war. Bernd hatte für mich ein mörderisches Tempo vorgelegt,
an dem er dann später selbst scheiterte. Ich konnte Bernd aber folgen und kurz vor Ende der ersten Runde bin ich dann an Ihm
vorbeigezogen. Ich wartete dann in Runde 2 immer auf einen Gegenschlag von Bernd, der kam aber nicht. Anstelle von Bernd ist
dann aber aus dem Nichts Hans aufgetaucht. Angeblich war er nach der 1. Runde 300m hinter mir, aber ich war von der
ersten Runde so ausgepowert und konnte das Tempo auch nicht mehr halten. Und so kam es, dass Hans auch an mir vorbeizog.
Schlussendlich sind wir in der gleichen Reihenfolge wie unsere Startnummern durchs Ziel gerannt. Das Ganze zum Leidwesen von
Bernd. Philip war nach einer sensationellen 1. Runde mit einem Schnitt von knapp 16km/h an 6. Stelle. Aber auch er konnte
dieses Tempo auf der 2. Runde nicht mehr durchhalten und ist am Schluss auf einen sagenhaften 10. Platz gerutscht. Michi
ist es auch nicht schlecht ergangen und ist 22. geworden. Die ganze Veranstaltung war super aufgezogen. Ich glaube wir werden
das nächste Jahr wieder dabei sein.
Ergebnisse
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| Florida 2010 | |||
Endlich war es wieder soweit. Am 3 November 10h05 hoben wir, Philip, Ruth und ich von Zürich Kloten ab Richtung
Philadelphia mit dem Ziel ins südlichere Orlando. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass wir am ende des
Tages noch eine ordentliche Überraschung erfahren würden. Die Überraschung hieß Michi, er war zuvor eine Woche
geschäftlich in USA unterwegs und hat eine Woche im Camp beim Franz verlängert. Natürlich ohne mein Wissen und alle
anderen mussten schweigen. Auch Heuer hatten wir uns persönliche Ziele vorgenommen, welche nicht alle erreicht hatten.
Philip wollte 11 / 58 erreichen und ich 16 / 55. Tom aus Michigan der eine Woche später zu uns stieß hatte 2 bei 12 / 55
vorgenommen. Michi konnte keine Ziele nennen und war in den ersten Tagen mit fremden Ski unterwegs, was für die Performance
nicht wirklich gut war. Als wir dann kamen, konnte er wenigstens mit einem A1 vom Philip richtig loslegen und erreichte
dann noch 5 bei 14 / 55. Tom hat am letzten Tag noch 4 / 12 erreicht und konnte nach einer Woche sehr zufrieden nach Hause
reisen. Ich war mit meinem Ergebnis auch nicht ganz unzufrieden. Mit 3 bei 14 /55 habe auch ich mein Ziel heuer locker
erreicht. Wie schon erwähnt, hat einer das Ziel heuer nicht erreicht. Aber ich möchte ihn nicht verraten und schweige mal
lieber. Es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass sein Trainingsstil nicht ganz so erfolgreich war wie bei den anderen.
Ach ja da waren noch die 2 kleinen Gators im Camp. Einer mit 2m und der andere mit 2,5m. Die störten uns beim Wasserskifahren
nicht. Wir haben sie dafür auch nicht gestört. Wir hatten einen Deal mit Ihnen. Das Wetter war nach 2 coolen Tagen richtig gut.
Temperaturen tagsüber zwischen 23 und 29 Grad waren geradezu perfekt und bis auf 2 bewölkte Tage, Sonnenschein pur. Nebst
den üblichen Shoppingtouren wie die Outlets und der Ski und Surf Performance, hatten wir noch ein American Footballmatch in
Tampa besucht. Das waren imposante Eindrücke, gigantische Stadium Ausmaße für 50 – 60.000 Zuschauer und sehr zivilisierter
Ablauf des ganzen Geschehens. So ein Spiel dauert 3 Stunden. Ich möchte das nicht im Sommer ausharren, denn mir war im November
schon mehr als warm genug! Essenstechnisch haben wir unsere Gaumen im Ramschakle, Olive Garden und im Outback richtig verwöhnen
lassen. Auch Franz hat Zuhause ein paar kleine Häppchen gemacht, bis wir wie die toten Fliegen herumgelegen sind. Auch einige
lustige Episoden hatten wir mit unserem Kollegen Räthus der uns fast täglich besucht hat. Uns so kam es, dass die 2 1/2 Wochen
für uns, Philip musste eine Strafwoche länger bleiben, vorüber gingen. Es waren wieder richtig schöne Ferien mit vielen
Wasserskirunden gewesen.
Fotogalerie
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| Marathon 3. Okt. 2010 | |||
Dies ist wahrlich nicht meine Disziplin. Oder habt ihr schon einen Hubstapler auf einer Rennstrecke gesehen? Wenn da
nicht dieser Gruppenzwang wäre, wäre dieses Event problemlos an mir vorbeigezogen. Und ob ich es wollte oder nicht,
ich war schon mitten drin im Lauftraining. Bin noch nie mehr als 5 km an einem Stück gerannt und hatte gerade mal 2
Wochen bis zum Start. Dass ich nicht unter die ersten 10 komme war im vornhinein klar. Dabei sein und in einer angemeßenen
Zeit möglichst vor Sonnenuntergang ankommen war mein Ziel. Das erste Event bei dem ich mich selber als Gegner sah.
Das erste Training im Freien und auf dem Laufband war ernüchtern. Aber nach und nach ging es besser und ich kam in
den Bereich des möglichen. Aber auch meine anderen Kollegen haben sich teilweise eifrig vorbereitet. An den Start gingen
Philip, Bernd, Michi, Hans, und Richard. Martin ist krankheitshalber ausgefallen und ich hatte seine Startnummer übernommen.
Lisa und Anja Sorger haben beim Kindermarathon einen Tag davor mitgemacht. Und da war noch Mama Sorger die uns alle noch
zum staunen gebracht hatte. Sie hat in unserer WSCB Rangliste Platz 3 belegt! Wie gesagt, es war nicht meine Disziplin.
Der Tag des Vergnügens kam, und ich musste schon vor dem Start feststellen, dass es sehr warm würde. 5 bis 10 Grad weniger
wären mir lieber gewesen. Bei der Überfahrt mit dem Schiff nach Lindau musste ich die Strecke ins Visier nehmen. Als wir
in den Hafen Lindau einfuhren habe ich Bregenz schon fast nicht mehr gesehen. Ich war mir zu diesem Zeitpunkt nicht mehr
sicher ob ich das schaffen würde. Mitfahrgelegenheiten gab es Unterwegs ja keine.
Die Zeit vor dem Start haben wir noch mit herumblödeln sinnvoll genützt. Auf ein Aufwärmen vor dem Start habe ich verzichtet.
Erstens war mir nicht kalt und zweitens hatte ich während den 12 km noch genügend Zeit dazu. Endlich kam der erlösende
Startschuss und wir sind losgedüst. Nicht zu schnell, wurde mir eingeredet und ich habe mich daran gehalten. Das galt
natürlich nicht für die hunderte die mich überholten. Als ich das erste Mal zurückschaute sah ich schon Lindau und dachte
mir das geht ja ganz gut. Aber da hat ich erst zwischen 2 und 3 km zurückgelegt. Die lange unendliche Gerade zwischen Lindau
und Lochau lag noch vor mir. Dieser Streckenabschnitt hatte es in sich. Es war der heißeste Teil der Strecke, weil wir
zwischen den Bäumen links und rechts und dem warmen Asphalt unter uns liefen. Beim ersten Verpflegungspunkt nach 5 km bin
ich weitergelaufen, was ich im Nachhinein sehr bereut hatte. Zumindest ein paar Tropfen Wasser im Mund hätten mir gut getan.
Nächster Stopp war erst beim Festspielhaus bei km 10. Ein langer Weg dahin! Die ganze Strecke auf der Pipeline ging dann
relative gut. Erschrocken bin ich aber dann, als im rechten Augenwinkel ein Kinderwagen langsam hervorrollte. Unterwegs
waren immer wieder Zuschaueransammlungen die uns ordentlich angefeuert haben, und in den Seeanlagen waren tausende von ihnen.
Ab km 9 wurde es langsam zäh für mich. Bei km 10 gab es dann wenigstens ein paar Tropfen Wasser. Aber lange stehen bleiben
durfte ich nicht, sonst wäre ich nicht mehr weitergelaufen. Schließlich waren noch 2 km vor mir und die wurden immer zäher.
Als ich dann endlich ins Stadium hineingelaufen bin, waren es nur noch wenige Meter und ich habe noch einmal alles gegeben
um ein paar Sekunden herauszuholen. Durch das Ziel und dann mal viel Luft holen, bevor ich mir einige Gläser reinziehen konnte.
Meine Kollegen waren schon längst im Ziel und konnten sich für meine Ankunft mit durchaus intelligenten Sprüchen vorbereiten.
Ergebnisse
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| Karrenlauf 10. Sept. 2010 | |||
Es sei gleich vorweggenommen, dass ich an diesem Event aus gesundheitlichen Gründen nur passiv teilnehmen konnte.
Ich war ein Tag vor dem Start mit einem Grippeanflug ausgeschalten worden. Schade, ich hatte mich auf dieses Event
wirklich gefreut und vorbereitet. Von insgesamt 66 Teilnehmern war unser Club mit 6 Teilnehmer vertreten. In unserem
hellblauen Dress, welches bei dem einen und anderen nach dem Rennen etwas dunkler geworden war, sind wir wieder einmal
aufgefallen. Gelegentlich wurden wir mit dem Hellblau Powerteam verwechselt, natürlich nur rein optisch.
Die Strecke ging von der Talstation bis zum Strandbad Enz, retour bis zum Bürgle, übers Bürgle bis zum Stich und
hintenrum rauf bis zu Bergstation. Das sind 5,6 km und 520 Höhenmeter. Nachdem Startschuss vergingen gerade mal 4
Minuten bis die ersten Läufer zur Talstation retour kamen und Richtung Bürgle unterwegs waren. Kein Wunder, nach 31
Minuten kamen die ersten schon im Ziel an. Unsere Ergebnisse ließen sich dennoch sehen, auch wenn es vereinzelt aussah,
als hätte der ein oder andere unterwegs Probleme.
Ergebnisse
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| Brescia 16. Jul. 2010 | |||
Am 16. Juli waren wir wieder früh am Morgen unterwegs nach Brescia. Wir waren insgesamt 10 Personen in einem Bus
und einem Sportflitzer. Diesmal gut trainiert von den vorherigen Aktivitäten im Club und dementsprechend waren auch
die Erwartungen für Gute Leistungen sehr hoch. Das Wetter war perfekt. Jeden Tag über 33 Grad und Sonne pur. Das Wasser
hatte zwischen 28 und sagenhaften 30 Grad. Ich habe sogar noch im Wasser geschwitzt, als ich ein paar Durchgänge im
Kurs absolviert hatte. Das hat aber auch niemand gewundert. Ein Alarmzeichen für die Hände! Wer bei diesen Temperaturen
schon öfter gefahren ist, weiß von was ich rede. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass sich jemand nach den ersten
Fahrten die Hände aufgerissen hätte. Auch dieses Jahr haben die Läufe am Freitag und am Samstag für das Handycap am
Sonntag Morgen gezählt. Fast alle Läufer waren an diesen beiden Tagen mit ihren Leistungen zufrieden. Aber gewinnen
konnte nur einer, und der hieß ganz klar Haimo! Er war der einzige der seine Leistung dann abgerufen hat, wann es
notwendig war. Für einen hat sich aber der Spieß umgedreht und es geschah was geschehen musste. Vielleicht hätte ich
mich weniger auf das herrlich warme Bier während dem Wettkampf konzentrieren sollen. Aber die Vorstellung, dass es einem
selber trifft, kann man halt nicht so einfach abstellen, speziell wenn man nicht einmal kaltes Bier mag. Ich möchte an
dieser Stelle auch nicht sehr ausführlich über meine Kollegen erzählen, als sie mir beim Trinken zugeschaut hatten!
Ein besonderes Highlight waren auch die speziellen Fotoaufnahmen von Haimo. Der hat nicht nur eine super Kamera für
solche Sportaufnahmen dabei, sondern platzierte sich zwischen der 4. und der 6. Boje. Hautnah und gestochen scharf.
Sogar Philips Zunge ist nicht zu übersehen. Vielleicht kann er sie nächstes Jahr drinnen lassen. Das abendliche Dinner
war auch dieses Jahr immer wieder eine Gaumenfreude und die anschließenden Unterhaltungen hatten unsere Bauchmuskeln
derart strapaziert, dass Situps überflüssig gewesen wären. Ein Teil von uns ist am Samstag Abend noch in die Disco
Paradiso gegangen. Ich weiß nicht sehr viel darüber. Aber dass die Parkplatzwärter schon gestaunt hatten, was da für
ein Bus voll Individuen angereist kam, hatte ich mitbekommen. Angeblich Sound vom Feinsten und alles andere als Teenies
sind da bis zum frühen Morgen herumgehüpft.
Claudio Benatti
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| Mountainbike Trophy 3. Jul. 2010 | |||
Ein weiteres Event unserer nicht Wasserskiaktivitäten war das Mountainbike Rennen in Gapfohl / Laterns am 3. Juli.
Eine Strecke von 8,6 km mit 700 Höhenmeter bescherte uns am heißesten Tag des Jahres viel Schweiß. Wir, das waren
Alex, Michi, Christoph, Martin, Bernd, Philip und Richard gingen an den Start. Wir waren das 2. größte Team! Wir
sind die Strecke im Training 3 bis 4 mal gefahren und waren mit der Strecke vertraut. Die Temperaturen im Training
waren aber wesentlich angenehmer als beim Rennen. 2 Wochen vor dem Rennen hatten wir beim Zieleinlauf coole 4 Grad,
was Aufwärts für mich sehr angenehm war. Aber dann kam das Rennwochenende und es wurden 34 Grad vorausgesagt. Unser
Auftakt vor Ort um 9 Uhr mit unserem Fuhrpark und unserem einheitlichen hellblauen Dress hinterließ einen professionellen
Eindruck. Währendessen stieg die Temperatur bis zum Startschuss um 10h30 unaufhaltsam an. Ich dachte nur, hoffentlich
geht es bald los damit wir das hinter uns bringen können. Dann endlich kam der erlösende Startschuss und wir düsten
los. Ich spürte sofort den Unterschied gegenüber den Trainingsfahrten. Das Rennen würde viel Wasser kosten.
Schlussendlich waren es bei mir 4 Kilo! Aber auch die anderen kämpften mit den Bedingungen. Der Streckenabschnitt
durch den lichten Wald, ohne ein Hauch von einem Lüftchen war mörderisch. Eine Klimaanlage wäre jetzt Goldwert gewesen.
Aber schlussendlich sind wir alle oben angekommen. Bernd hat sogar noch einen Begleitschutz (Bergrettung) erhalten.
Bei den anschließenden Getränken und Würsten konnten wir uns dann wieder regenerieren. Auch wenn wir nicht die schnellsten
waren, so hat unsere Truppe die meisten Preise abgesahnt. Trostpreise inklusive!
Ergebnisse1
Ergebnisse2
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| Schlossberglauf 1. Mai 2010 | |||
Es war das erste Event von vielen weiteren. Lächerliche 1,5 km lang war die Strecke. Kein Grund nicht mitzumachen,
wenn da nicht die 235 Höhenmeter gewesen wären. Für uns Laufkanonen die wöchentlich den Karren bestiegen sollte das
ja kein großes Problem darstellen. Das war aber nur der erste Gedanke, bis das erste Lauftraining auf den Schlossberg
durchgeführt wurde. Schnell ist mir klar geworden, dass man nicht mit Vollgas losrennt. Schon nach der 1. Wende ist mir
die Luft ausgegangen. Kein Problem, es folgten nur noch 13 weitere Spitzkehrwenden. Oben angekommen, eine Sauerstofflasche
wäre von Vorteil gewesen, habe ich mich ins Gras gelegt und reichlich Luft angesaugt. Dass Philip mit meinem Tempo kein
Problem hatte, muss ich ja nicht erwähnen. Nicht einmal eine Schweißperle hatte er auf der Stirn. Ich dagegen sah aus wie
frisch geduscht! Es folgten weitere Trainingsläufe mit Bernd und Michi. Die Zeiten wurden besser und besser, aber als wir
das erste Mal die Trainingszeiten vom Vorjahr anschauten, schauten wir blass dagegen aus. Ich weiß nur noch, dass der
schnellste Läufer knapp über 8 Minuten brauchte. Ich dagegen brauchte 10 zum runterspringen. Diese Tatsache war extrem
motivierend. Und so kam der 1. Mai immer näher bis wir uns 4 (Philip, Michi, Bernd und Richard) vor dem Start zum warm
up getroffen hatten. Eine geniale Idee hatte Bernd vor dem Start. Er hat seinen Puls mit etwas Espresso angehoben. Eine
äußerst glorreiche Idee, wie sich nachträglich erwiesen hat, die er das nächste Mal sicherlich nicht mehr machen würde.
Jede Minute startete ab 11h00 ein Läufer. Um 11h40 startete Michi als erster Läufer aus unserer Gruppe. Dann folgte ich,
2 Minuten später Bernd und Philip war das Schlusslicht unserer Gruppe. Das positive war, wir sind alle angekommen. Das
jeder das Beste gab, war klar, nur erholt haben wir uns unterschiedlich schnell. Wir waren auch alle zufrieden mit dem
Ergebnis. Bernd möchte sich aber nächstes Jahr nicht mehr von einem Fußgänger überholen lassen.
Ergebnisse
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| Florida 2009 | |||
Einleitung
7. November 7Uhr, Martin; Philip Ruth und Richard warteten auf das Taxi. Wir flogen wieder einmal schnell
auf Orlando (11 Stunden) um ein wenig Gymnastik auf dem Wasser zu absolvieren. Diesmal aber nicht wie gewohnt
für 2 Wochen, sondern für ganze 4 Wochen! Ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich jemals solange Urlaub hatte.
Wer redet hier von Urlaub? Nein, wir waren nicht zum Vergnügen hierher gekommen. Und wer redet nur vom Wasserskifahren?
Wir hatten Vormittags von 9 bis 12 Englisch Lesson und am Nachmittag von 14 bis 17 Wasserskitraining gebucht.
Und vergesst nicht die 6 wöchige harte Vorbereitungszeit im Fitness Studio Zuhause, damit wir 4 Wochen auf dem Ski
überleben! Jeder von uns hatte sein persönliches Ziel vor Augen, aber jetzt schon vorweggenommen, nicht alle haben
es erreicht. Wenn jemand von Euch glaubt, dass es in den 4 Wochen nur Aufwärts geht, dann irrt er. Es ist nicht nur
eine körperliche Belastung, auch Mental wird man gefordert, und das hatten die Besten unter uns gespürt.
Englisch for Run aways
Ich bin schon einige Male über den Teich ins „Mekka des Wasserski“ gereist, aber so eine kombinierte Reise hatte
ich bisher noch nicht gemacht. Vor ziemlich genau einem Jahr, als wir rein zufällig im Olive Garden, auf der Sandlake Road
in Orlando, saßen und die italienischen Spezialitäten genossen, schauten wir bei Abenddämmerung aus dem Fenster auf die
gegenüberliegende Straßenseite. Was wir sahen war das Englisch Institut von Orlando, genannt TLC (The Language Company).
Damals wussten wir noch nicht, dass ein Jahr später dies unser morgendliches Verhängnis wird. Zu diesem Zeitpunkt lag es
auf der Hand Englisch mit Wasserski zu kombinieren. Schließlich braucht ja
Heutzutage fast jeder Englisch im Unternehmen.
Und so kam der Tag als wir 3, lustig und fröhlich gelaunt auf dem Highway von Leesburg nach Orlando unterwegs waren.
Ich kann hier nicht auf Details eingehen, aber wir betraten die Schule mit leicht gebeugter Haltung. Schon hatten wir
das erste Hindernis zu überwinden. Es wurden Fotos für den Studentenausweis gemacht und eine Unterschrift sollten wir
abgeben. Bei mir wurden mehrere Bilder geschossen bis eines brauchbar war, und für Philip musste Martin unterschreiben,
weil dieser nicht mehr in der Lage war. Spätestens am 2. Schultag wussten Alle an der Schule von den 3 Sunnyboys aus Austria.
Nach einem 2-stündigen schriftlichen und mündlichen Einstufungstests, es galt über 100 Fragen zu beantworten, viel zuwenig
Zeit für mich, wurden wir am 1. Tag entlassen.
Ich hatte mir nur gedacht, Gott sei Dank hatten wir nur semi Englisch gebucht,
also halbtags, etwas anderes hätte mir gerade noch gefehlt. Am nächsten Tag wurden wir in die verschiedenen Klassen eingeteilt,
Level 4 bis 6, alle in einer Klasse wäre sowieso nicht gut ausgegangen. Die uns zugewiesene Lehrerin erklärte als erstes anhand
unserem Einstufungstest unsere Stärken und Schwächen, was für mich absolut nichts Neues war. Täglich 2 Stunden Grammatik und
eine Stunde reden waren angesagt, wenn da nicht nur meine vielen Hausaufgaben gewesen wären. Ausgerechnet ich mit Level 4 hatte
den General unter den Lehrern. Offensichtlich hatte ich das grösste Potential. Ca. 4 bis 6 Seiten schriftliche Aufgaben, plus
ein mündliches Thema winkten mir bis spät in die Nacht hinein. Damit der Tag auch ganz ausgenützt war hatten wir die Hin- und
Rückfahrtszeit der Schule für Hausaufgaben erweitert. Ich bin nur selten gefahren! Aber auch die Vormittage der 4 Wochen ging
vorüber und wir erhielten alle Testergebnisse und Diplome. Unter dem Strich kann man sagen, es war eine Auffrischung die absolut
nicht geschadet hat. Für all jene die so was zukünftig machen wollen, sollen sich überlegen: Ob sich ein bisschen Wasserskifahren
bei so viel Hausaufgaben rechtfertigt?
Wasserskitraining
Wie schon aus der Einleitung hervorging, hatten wir uns im Fitness Studio entsprechend vorbereitet. Auch wenn einer meinte,
er müsse an den Trainingsgeräte nur vorbei schleichen . Es ist unmöglich am Limit zu fahren und dabei noch was zu lernen.
Und das 4 Wochen lang! Martin weiß dies allzu gut vom letzten Jahr, als er schon am 3. Tag den Kängeruh Griff anwenden musste.
Jeder von uns hatte vorab ein Ziel definiert. Martin wollte 49 zumachen, Philip wollte endlich den 11er knacken und ich wollte
wieder einmal das Kabel auf 14 einhängen. Philip und ich hatten realistische Ziele vorgenommen, da wir von der Saisonleistung
nur
wenige Bojen entfernt waren. Martin hatte sein Ziel wahrscheinlich mit dem Fernrohr angeschaut. Er hat zwar 2 bei 49 geschafft
aber das war noch Lichtjahre von seinem Ziel entfernt!. Auch wenn ich nur 5 bei 16 erreicht hatte, so hatte ich das Ziel nur ganz
knapp verfehlt. Vielleicht waren es aber auch nur die Hausaufgaben die mich mental blockiert hatten. Philip hat als Einziger sein
Ziel erreicht und ist 1 bei 10,75 gefahren, natürlich bei 58! Ok, vielleicht hätten Martin und ich auch mehr Schule schwänzen sollen,
um unser Ziel zu erreichen. Mit den Leistungen waren wir alle dennoch zufrieden. Auch wenn wir 4 Wochen Zeit hatten unser Resultat zu
erreichen, so müssen doch mehrere Faktoren
übereinstimmen, um Bestleistung zu erreichen.
Der November ist zum Wasserskifahren für den besten Monat bekannt, viel Sonne, warm und wenig Wind. So ist es aber keine Garantie für
jedes Jahr. Bei uns schwankten die Temperaturen zwischen 13 und 28 Grad und nur die 2. Woche war wirklich perfekt, so wie ein November
sein sollte. Wichtig ist auch, dass man keinen kapitalen Sturz riskiert, der nachhaltige Wirkungen mit sich zieht. Gilt nicht für Philip,
wo nicht viel Masse ist, geht auch nicht viel hin. Und das ist nicht nur meine Aussage, Franz hatte Philip beim ersten Treffen vor
Jahren prophezeit, dass er keinen Muskelkater bekommt, höchstens Beinhautentzündung.
Essen in Amerika --> ein Halleluja für den Magen
Wer viel fährt, bzw. wer überhaupt Wasserski fährt bekommt irgendwann den Wunsch etwas gegen das Magenbrummen zu unternehmen.
Und da waren wir genau im richtigen Land. Amerika´s Küche zählt sicherlich nicht zu den kalorienärmsten Küchen der Welt, aber
wer den ganzen Tag unterwegs ist, kann was vertragen. Was in Amerika ein Appetizer ist, könnte in Europa durchaus eine satte
Hauptspeise darstellen. Und schmecken tut es auch noch. Da kenne ich Leute, die Glauben
doch tatsächlich, dass ganz Amerika ein McDonald ist. Schade das diese Leute nie drüben waren. Nicht nur die legendären Steaks
wie sie in Charly´s Steakhouse oder Outback Einzeln oder in Gruppen vorkommen, auch verschiedene italienische
Restaurants wie z.B. der Olive Garden, welcher für uns immer ein Inbegriff der sensationellen
Refilled-Salate war, so hatten wir noch ein ganz spezielles Haus in Leesburg,
in dem die weltbesten Chicken Wings aufgetischt wurden. Diese gibt es in 3 Stufen, den Milden, den Medium´s und in nuklearer
Ausführung. Die Letztere macht ein wenig durstig. Und für Notfälle hatten Philip und Martin zwischendurch immer wieder etwas
gefunden um ein erstes Magenzwicken zu beseitigen. Aber bevor ihr in den Restaurants zugreift, erkundigt euch zuerst beim
Campbesitzer wie viel PS das Boot hat!
Ausflüge
Speziell Orlando und seine Umgebung bieten sagenhafte Unternehmungen für die ganze Familie an. Daher ist Orlando auch für
nicht Wasserskiläufer ein nicht uninteressanter Ort um Urlaub zu machen. Orlando ist sicherlich durch Disney World bekannt
geworden, welches speziell für die ganz Kleinen ein absolutes muss ist. Für die Größeren ist Universal Studio interessanter,
in welchen verschiedene Spielfilmkulissen sowie Aufnahmetricks gezeigt werden. Unter anderem werden auch Shows und Fahrsimulatoren
angeboten, die man teilweise nicht
unbedingt auf vollen Magen ausprobieren sollte. Fans von Wasserrutschen besuchen am besten
Wet´n Wild, die haben neue Zentrifugalrutschen installiert, da kann man den Rücken extrem gut massieren. Wer auf Achterbahnen
steht hat fast in jedem Park diese Möglichkeit. Wir hatten Heuer den Buschgarden in Tampa (Richtung Westküste) besucht. Dies
ist ein Tierpark kombiniert mit einigen Achterbahnen. Eine davon stürzt 60m Tief im freien Fall, ideal um den Magen vor dem
nächsten Restaurant zu leeren. Ein weiteres Highlight war für uns der Besuch eines Eishockey Stadium mit ca. 20.000 Sitzplätzen
in Tampa. Los Angeles Kings gegen Tampa Lightning, da ging die Post ab und eine Schlägerei war obendrein im Eintrittspreis
inbegriffen. Ein ganz besonderes Spektakel war für mich eine Dragster Show. Night of Fire war eine Nachtshow mit Jet Dragster,
Funny cars und Motorräder die Beschleunigungsfahrten absolvierten,
indem sie 400m in 6 Sekunden bewältigten. Ein guter Tipp
von mir, wer dort filmen oder fotografieren will soll sich Ohrenstöpsel mitnehmen, das erspart das lästige Ohren umklappen
speziell das Zweite, wenn ihr mit einer Hand die Kamera haltet. Und zu Guter letzt könnt ihr mit euren Frauen Shoppen gehen,
bis euch die Füße abfallen. Einkaufsladen soweit das Auge reicht. Ihr könnt tagelang herumdüsen ohne einen Laden zweimal zu
besuchen. Denkt bitte aber an euere Plastikkarte, hoffentlich ist die stark genug. Im Notfall verliert einfach die Karte,
es könnte billiger sein! Weitere Bilder auf der
Fotogalerie.
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| Brescia 17. Aug. 2009 | |||
Freitag 17. Juli 5 Uhr und wir fuhren in Richtung San Bernardino. Es begann zu Regnen und wir waren schon gespannt,
wie das Wetter auf der anderen Seite sein würde. Aber es kam noch viel mehr Wasser als wir uns Chiasso näherten.
Zum Glück hatten wir genügend Eigengewicht und der Bus konnte nicht aufschwimmen. Aber je näher wir unserem
Ziel kamen, um so besser wurde auch das Wetter und unsere Laune. 3 Tage Wasserski an einem perfekten Teich! "Wenn
das Wetter mitspielt, wird’s Grandios". Und das Wetter wurde gut. Wie auch im letzten Jahr hatten wir Wassertemperaturen
von 28 Grad und ein weiches Wasser. Bei der ersten Fahrt spürten wir wieder dieses weiche Wasser, indem es sich
anfühlte als würde die Leine nachgeben. Unser Ziel war 2 bis 3 mal am Tag zu fahren. Dieses Ziel konnte am ersten
Tag aber
nicht jeder erreichen. Bernd, alias Pinzgauer, musste verfrüht aufgeben, da sein Rücken versagte. Ein
Kurzbesuch von mehreren Stunden im nahegelegenen Spital, hob Bernds Humor am Abend wieder auf vollstes Niveau.
Nur Gut, dass Bernd einige Worte Italienisch konnte, weil Englisch war in diesem Spital ein Fremdwort.
Ich muss an dieser Stelle nicht erwähnen, dass ein Abend mit einer 10-köpfigen Delegation wieder recht lustig wurde.
Bernds ausgehändigten Spritzen vom Spital taten den Rest für den Abend. Gott sei Dank, hatten wir 2 Sanitäter dabei,
sonst hätten wir am nächsten Morgen auslosen müssen, Wer ihm die Spritzen geben durfte. Der 2.Tag brachte neben
mehr oder weniger viel Spaß beim Wasserski- fahren auch viel Fun mit dem Sprungbrett.
Da wir am Morgen des 3.Tages wieder einen Wettbewerb austrugen, war der 2.Tag wichtig für das Handicap. Wie auch im letzten
Jahr, wollten wir Fahrer mit unterschiedlichem Können vergleichen. So war dieser Tag
ausschlaggebend, welches Trainingsergebnis jeder Einzelne erzielte. Beim Wettkampf war dieses Ergebnis mit 0 Bojen
definiert. Wer besser
fuhr hatte Plus-Bojen, wer schlechter fuhr Minus-Bojen. Somit war ein Ranking unterschiedlichem Können möglich.
Das ich selber relativ schlechte Trainingsergebnisse an diesem Tag fuhr, wurde mir am nächsten Tag als mafiöses
Verhalten vorgeworfen. Obwohl ich keine Absichten hatte, niedrige Testresultate zu fahren und beim Wettkampf voll zu
zuschlagen, waren es gerade die HO A1 Syndicat Fahrer, welche mich einen Mafiosi nannten!
Dementsprechend spannend und aufgeregt begann das Frühstück am 3.Tag. Die Nerven einiger Fahrer lagen relativ blank,
obwohl es ja bei unserem Wettbewerb nicht um viel ging. Ok, das warme Bier für den Verlierer war offensichtlich
genug Motivation für alle, dass keiner der Letzter sein wollte. Letztes Jahr traf es Alex, und Heuer um es
vorwegzunehmen teilte sie das Bier mit Haimo. Auch
Claudio Benatti
, der das Camp führte, war nicht nur Trainer und Schiedsrichter, er hatte sichtlich Spass an unserem Wettkampf und
veröffentlichte das Endergebnis auf seiner Homepage nach dem Mittagessen. Nach dem Mittagessen, welches immer
italienisch Gut war, ging es noch ein letztes Mal an die Leine, bevor wir die Heimreise antraten. Alles in allem,
war das wieder ein geglückter Urlaub mit viel Erinnerungswert. Ein kleiner Auszug davon auf unserer
Fotogalerie.
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| Brescia 8. Aug. 2008 | |||
Eine 8-köpfe Delegation von unserem Club reiste am 8. August in das nächstgelegene Trainings Camp in Brescia. Nebst hartem Training bei über 28°C Wassertemperatur wurde auch am letzten Tag ein ehrgeiziger Wettkampf ausgetragen. Wir scheuten keine Kosten und haben für diesen Wettkampf einen internationalen Boots Driver (
Claudio Benatti
) organisiert. Um eine objektive Beurteilung zu ermöglichen, wurde ein eigenes Reglement erstellt. Als Hauptpreis winkte ein Likör der gehobenen Klasse,
für den Verlierer gab es warmes geschütteltes Bier zum sofort Drinken. Die Bauchmuskeln der Delegation wurden nicht nur beim Essen extremer Belastungen ausgesetzt. Selbst die redegewandten Italiener waren von unserem Stimmungslevel beeindruckt. Um Euch einen Einblick zu gewähren, haben wir in unserer
Fotogallerie
ein paar Bilder hinterlegt.
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Trainingscamp in Florida beim Franz | |
Die Anreise war wieder mal etwas stressig da ich in Philadelphia fast den Anschlußflug verpasst hatte aber trotzdem bin ich und mein Gepäck gut angekommen.
Richard und Ruth, die schon 3 Tage früher geflogen waren, warteten schon am Flughafen auf mich, und wie es natürlich sein mußte war das erste Ziel nicht das Bett
sonder der Pizza Hut am Orange Bloss. Trail.
Da ich am Samstag angekommen bin, war für uns alle der darauf folgende Tag frei.
Es ging also am Montag früh morgen gleich voll los. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, schon lange nicht mehr auf dem Ski gestanden,konnten sich die Leistungen aber bald sehen lassen.
Untertags war ich Bootsfahrer und zwischendurch 2-3 mal am Tag bin ich selbst gefahren. Am darauf folgenden Tag war es , wie schon erwähnt, sau kalt. Es hatte nur noch 11° Lufttemperatur.
Wir hielten uns vermehrt im Wohnmobil auf , wo es etwas wärmer und angenehmer war. An diesem Tag hielt sich der Andrang in Grenzen.
Den Appetit konnte uns die Kälte aber nicht verderben und so fuhren wir am Abend nach Orlando um dort im Olive Garden kräftig zuzuschlagen. Dies gelang uns allen hervorragend.
Ich kann mich noch erinnern wie gut ich mit vollem Magen im Auto auf der Fahrt nach Hause geschlafen hab. Anderen ists gleich gegangen. ( Ruth).
Die restlichen Tage waren aber wieder traumhaft, immer um die 30° und wenig Wind.Neben dem Wasserskifahren waren Richard und ich auch noch als Mechaniker tätig , und so
nahmen wir den GM Van von Franz ab und zu unter die Lupe.
Am Wochenende war ich auch oft am See da es immer wieder diverse Arbeiten an Schanze und Boot gab.
Richard und Ruth sind dann am zweiten Wochenende in Richtung Miami gefahren, wo ich aber nicht dabei war.
Im Camp hat sich inzwischen sehr viel getan. Fast täglich kamen neue Leute und so wurde uns nie langweilig.
Zwischen durch sind wir auch noch ab und zu mit Franz seinem Ultralight Flieger über die ganzen Seen geflogen.Siehe Bilder.
War einfach genial. In dieser Woche mußte Richard und Ruth leider schon wieder Heim und so blieb ich als letzter Vorarlberger im Camp.
Aber zurück zum Wasserski. Am darauf folgenden Wochenende war ein Bewerb beim Jack Travers. Ich war leider nur zuschaun aber dass war auch nicht schlecht.
Andy Mapple zeigte wieder mal wie man Slalom fährt und umrundete so locker 1/10.25/58!
In der darauf folgenden Zeit war viel zu tun. Wir waren immer ca 15 Leute und sind den ganzen Tag an beiden Seen gefahren.
Ich versuchte meine gute Anfangsform zu konservieren , was mir aber nicht so gut gelang.
So blieb mir nichts anders übrig als mich wieder an die schon erreichten Leistungen heranzuarbeiten.
Das gute war ja , dass ich genügend Zeit hatte um neue Dinge umzusetzen , was mir auch teilweise gut gelungen ist.
Insgesamt gesehn war der Aufenthalt für alle sehr sehr positiv und wir haben alle wieder mal viel dazugelernt.
Richard und ich sind also für heuer gut gerüstet um voll anzugreifen.
Einige Bilder unter: |
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Wintertraining einmal nicht in Florida | |
Ein engagiertes Klubmitglied namens Lui hat sich auf die Suche nach einer neuen
Trainingsmethode gemacht um endlich auch im Winter um die Bojen kurven zu können.
Und das alles nicht in Florida bei 30° und Aligatoren , nein das macht ja jeder , sondern in Diepoldsau bei -2° und 20 cm Schneehöhe.
Wie gesagt hat sich Lui ein wenig umgeschaut was es da alles machbar ist und wie sollte es auch anders sein ( sonst würde er nicht Lui heißen ) hat er die geeignete Sportart und das optimale Trainingsgelände gefunden.
Eines Tages bekamen wir einen Anruf aus der Schweiz und 2 Stunden später standen wir schon auf dem etwas härteren aber mit guten Kanten bestücktem Wasserski mit eingehängter 18m Leine. Wir konnten es eigentlich zuerst kaum fassen welche Anlage und Bedingungen (flaches Wasser wie wir es vom Bodensee nicht gewohnt sind, jedoch in einem anderen Aggregatzustand als gewohnt) uns geboten wurde. Dank Luis enormen Aufwand die Piste bestmöglich zu präparieren und den Slalomkurs maßgenau in den Schnee zu stecken waren die Verhältnisse traumhaft!!!!
Das einzige das jetzt noch fehlt ist das Zuggerät , was bekanntlich beim Wasserski ein Boot ist. Lui hat sich für ein 4-Rad `` Töff `` entschieden. Für alle die nicht wissen was das ist ; es ist ein zweispuriges Motorrad mit 4 Rädern.
Nun war die Ausrüstung vollständig und es ging ans Eingemachte. Keiner wollte der Erste sein und so war ich das Versuchskaninchen der als erstes sich aufs Brett stellte und den Slalomkurs durchzog. Da meine Wasserski schon lange im Keller standen und ich daher nicht im Training war musst ich leider nach 4 Durchfahrten aufgeben. Ich war aber sehr sehr überrascht welche Ähnlichkeit es mit Wasserskifahren hat. Die Bewegungsabläufe , die Haltung , die Kurvenfahrten und vor allem die Querfahrten sind fast ident wie die am flüssigen Wasser. Lui konnte es kaum fassen , dass ich schon kaputt war aber ich musste das Hantel an Richard weitergeben. Er hatte sich inzwischen neben kopfschüttelnden Zuschauern in das gewohnte Equipment gezwängt. ( genauere Beschreibung will ich gar nicht ausführen denn sonst würde es mich beim Schreiben noch frieren. Kleine Bemerkung: Richard = kurzer Anzug was anders kennt er nicht. Zitat Richard: Koscht nid viel und ischt a körige Hetz . detaillierte Infos siehe Bild ). Nachdem er die komplette Ausrüstung anhatte, inklusive Wasserskiweste ( Zitat : das ist ja beim Wasserskifahren Vorschrift) , stellte er sich auch auf den Wasserski und fuhr auch sehr gut durch den Kurs. Bis kurz vor Schluss ist noch alles gut gegangen jedoch beim Abkristeln verschätzte er sich leicht mit dem Abstand zum Töff und musste zwangsläufig mit dem Unterschenkel auf dem gefrorenen Schnee bremsen , was für die Haut etwas zu hart war.
Fazit : Richards Unterschenkel hatte nicht mehr viel Haut dafür sah man viel Blut. Er nahm es relativ gelassen hin , was sich aber später änderte. Aus geheimen Quellen konnte ich erfahren dass er immer über Spannen und Ziehen der Wunde gejammert hat !!! sollte aber geheim bleiben!!!! Aber das Training war noch nicht zu Ende und so stellte sich Michi , gut eingepackt ( er wollte nicht das gleiche erleiden) , an den Start. Wie den meisten bekannt ist, ist Michi ein alter Skifahrer sowohl auf Schnee als auch auf Wasser, und so gelang ihm die kleine Unstellung am Besten. Es sah schon wirklich wie Wasserskifahren aus .
Zu guter letzt zeigte uns noch der Chef Lui wie man den Kurs richtig bewältigt .
Wir waren von seinem Können , was auf sein eisernes Training zurückzuführen ist, schwer begeistert. Er fuhr wie auf einem richtigen Wasserski durch den Kurs , was eine Bestätigung für die Ähnlichkeit zum Slalomfahren war.
Abschließend kann und möchte ich sagen, dass es ein erfolgreicher Trainingstag war und wir alle nur darauf warten, dass es bald wieder solche Bedingungen gibt und wir wieder durch den Kurs schwingen können. Nochmals vielen Dank an Lui der viel Zeit und Anstrengungen dafür geopfert hat um das möglich zu machen.
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